Die Wolken / den Himmel anschauen

Wir beginnen die Woche mit einer entspannenden, meditativen Übung. Schau Dir den Himmel und die Wolken an. Das kann man überall machen, am schönsten ist es natürlich schon, wenn einem nicht allzu viele hohe Bauten die Sicht verstellen.

Finde wenn möglich Bilder in den Wolken – ein Schaf, einen Hasen, ein springendes Pferd…. und wenn Du einfach nur Wolken siehst, ist es auch OK.

Es gibt keine Zeitlimitation dafür, vor allem nicht nach oben. Versuche, mindestens 5 Minuten zu schauen und zu beobachten.

Sollte das Wetter super sein und der Himmel einheitlich und langweilig blau, tausche einfach mit einer anderen Übung.

Hier kannst Du Dir ein Time Lapse von Wolkenbewegungen von unserer Terrasse aus anschauen. Ich finde es total faszinierend. Vielleicht hast Du ja Lust, auch ein Time Lapse zu erstellen – einfach das Handy auf Time Lapse stellen, irgendwo anlehnen und eine Weile warten. Es gibt meist wunderschöneVideos.

Besuche einen Fluss / Bach und erlebe „fliessen“

Finde in Deiner Nähe einen Fluss oder Bach. Er muss nicht gross sein. Kleine Bächlein sprudeln so süss! Hier kannst Du 30 Sekunden sprudelndem Wasser zuhören:

Man spricht immer von „im Fluss sein“ usw. Schau Dir den Fluss genau an, versetz Dich hinein. Wirf vielleicht ein Blatt oder ein kleines Stöckchen rein und schau, wie es sich mit dem Wasser bewegt, wie es weiter reist. Lass die Erfahrung von „im Fluss sein“ auf Dich wirken und überleg Dir vielleicht auch, wohin dieses Blatt nun getragen wird…. am Ende wird es (wenn es nicht am Ufer hängen bleibt) irgendwo im Meer landen.

Blumen erleben

Heute stehen Blumen auf dem Programm. Ob Du in einen Blumenladen gehst (vielleicht im Winter die beste Lösung) oder eine blühende Wiese oder einen Garten besuchst – schau Dir die Formen und Farben an, rieche an den Blumen. Nicht alle riechen angenehm, nicht alle riechen stark…. aber jede ist ein Individuum. Fühle die Stängel, ihre Festigkeit und auch Elastizität, eventuell die Dornen. Fühle die Blütenblätter, die meist unheimlich seidig sind.

Halte die Blume ins Licht, so dass die Sonne hindurchscheinen kann. Geniesse sie.

Essen (Früchte, Gemüse) erleben

Als nächstes machen wir das gleiche wie mit den Blumen mit Früchten und Gemüse. Du darfst auch anderes Essen bewusst wahrnehmen und natürlich darfst Du das Essen auch wirklich geniessen, also verspeisen. Aber Früchte und Gemüse sind wunderschön anzusehen, haben einen tollen Geruch, eine Textur…. sie sind etwas für alle Sinne!

Es ist auch eine Überlegung wert, wo diese Sachen alle herkommen. Das Gemüse auf meinem Foto habe ich auf dem Bauernhof fotografiert, wo es produziert wurde.

Steine

Ja, ich weiss – Du weisst schon. Und übrigens, auch Steine riechen nach etwas. Jedenfalls die, die draussen „leben“.

Idee zu den Steinen wäre noch: Lege ein Mandala, einen Steinkreis, eine Spirale…. stell Dich in den Steinkreis und fühle die Energie. Auch mit faustgrossen Steinen kann man einen super Steinkreis legen, dessen Energie wirklich toll wirkt und einen erdet. Ich hatte, als ich noch im Büro gearbeitet habe, auf dem Balkon einen Steinkreis und hab mich jeden Morgen da reingestellt. Es hat mir sehr geholfen, den Tag geerdet zu beginnen.

Befasse Dich mit Steinen (so Kieselsteine und faustgrosse Steine), mit Felsen, mit Edel- oder Halbedelsteinen, mit Kristallen… Steine sind soooo vielfältig! Und haben eine tolle Energie.

Man merkt es vielleicht, ich bin ein Stein-Fan.

Bäume, Holz

Heute gilt das Erleben Bäumen und Holz. Du weisst ja, wie es geht und hast auch schon gemerkt, was für Dich die besten Erfahrungen und Sinneserlebnisse ergibt.

Bäume kann man auch ganz toll umarmen. Oder sich auf einen Baumstrunk eines kürzlich gefällten Baumes stellen. Da kann man manchmal die Energie des Baumes noch spüren – es fühlt sich an, als würde man in einer Säule aus Energie stehen.

Tiere

Zum Wochenabschluss darfst Du Dich mit Tieren beschäftigen. Egal, welche Tierart(en) Du wählst und wie Du es machst: Verbringe bewusst Zeit mit Tieren und befasse Dich mit ihnen anders, als Du es sonst tust.

Wenn Du kein Tier hast, kannst Du Tiere beobachten – ev. einfach Spaziergänger mit Hund, oder Vögel in einem Park. Wenn Du selbst ein Tier hast, wähle eine andere Tierart oder benutze Deine Phantasie.

Als Beispiel: Wir haben ja 2 Pferde, 2 Hunde und 10 Katzen. Das kenn ich also schon sehr gut. Für mich wäre es gut, z. B Insekten zu beobachten oder in den Zoo zu gehen und Schlangen, Krokodile oder Pinguine anzuschauen und zu studieren… oder mir etwas einfallen zu lassen, was ich mit meinen Tieren noch nie gemacht habe.

Und das ist dabei herausgekommen: Ich mache mit den Hunden Gymnastrics, das ist ein wenig wie Bodenarbeit mit den Pferden. Das habe ich jetzt mit den Katzen probiert.