Barfuss laufen

Das muss ich nicht allzu genauer erklären, oder? Schuhe ab und los. Versuch auch, verschiedene Untergründe zu finden. Gras, Steine, Sand…. Teer, Parkett, Teppich. Es geht ums fühlen, nicht ums nasse oder kalte Füsse kriegen (das darf man natürlich auch und es ist gut für die Durchblutung). Im Winter kannst Du auch durch den Schnee rennen.

Vielleicht findest Du irgendwo in der Nähe einen Barfussweg, der einen kleinen Ausflug wert ist? Oder Du baust Dir selbst einen im Wald, zusammen mit einer Kollegin oder Freundin.

Allein sein

Geh irgendwo hin, wo Du wirklich allein bist. Also kein Park, sondern in den Wald, an einen Fluss oder etwas ähnliches – wo Du niemanden sehen / hören kannst. Wenn mal jemand vorbei läuft kannst Du nichts dafür – aber geniesse ein wenig das Alleinsein und gib Dich Deiner Umgebung hin. Du darfst auch entdecken, Du musst nicht sitzen bleiben. Tu, was für Dich natürlich ist und sich richtig anfühlt, aber bleib in Deinem Alleinsein und nimm wahr, wie es sich für Dich anfühlt.

Herumlaufen ohne Ziel.

Auch das muss man wohl nicht weiter erklären. Wandere ein wenig herum. Lass Dich führen von Deinen Sinnen – hier siehst Du was, das Deine Aufmerksamkeit auf sich zieht, da ist etwas… ein wenig wie ein Hund, der Gerüchen folgt. Wir sind halt mit Gerüchen nicht so gut, darum wird es wohl mehr über die Augen gehen. Interessant ist es auch, was Dich anzieht und Deinen Weg steuert, und wie schwierig es ist, ziellos zu sein. Fällt es Dir leicht, Dich einfach hinzugeben an das, was kommt?

Beobachten

Beobachte die Menschen um Dich herum. Was tun sie? Wie viele von ihnen sind am Handy (telefonieren oder schauen drauf)? Wie viele wirken so auf Dich, als würden sie ihre Umgebung überhaupt wahrnehmen? Wie bewusst sind sie? Gehen sie wie programmiert durch ihren Tag? Sind sie in Gedanken? Oder nehmen sie am Geschehen wirklich teil? Versuche nur zu beobachten und nicht zu urteilen. Jeder hat seine Gründe warum er ist, wie er ist, und tut, was er tut.

Geh Abfall sammeln.

Wenn Du heute in die Natur gehst, nimm eine Plastiktüte mit und sammle allen Abfall auf, der Deinen Weg kreuzt. Das lenkt natürlich Deine Aufmerksamkeit auf Abfall und Du wirst vielleicht plötzlich bemerken, wie viel Zeug draussen herumliegt, das da nicht hingehört.

Finde einen Baum, der zu Dir spricht

Auf Deinem heutigen Ausflug geht es um Bäume. Vielleicht hast Du schon einen Baum, zu dem Du eine besondere Verbindung spürst. Dann geh den besuchen – setz Dich unter ihn, lehn Dich an seinen Stamm, umarme ihn…. was Dir eben gerade richtig erscheint. Und falls Du noch keinen „eigenen“ Baum hast, finde einen, der Dir sympathisch ist, und nimm Kontakt mit ihm auf. Berühre seine Rinde, fühle seine Kraft. Was für ein Baum ist es? Wenn Du es sofort siehst, prima, sonst versuch es herauszufinden.

Die Kraft und Charakteristik eines Baumes ist an vielen Orten beschrieben, zum Beispiel hier im keltischen Baumhoroskop.

Geh ans Wasser

Geh ans Wasser, und zwar diesmal an ein stehendes Gewässer – See, Teich, meinetwegen auch einen Tümpel oder Gartenteich. Das Meer ginge auch, wenn Du das verfügbar hast :-). Das letzte Mal beim fliessenden Wasser ging es ums Fliessen – hier geht es ums Leben in einem ganz anderen Lebensraum als den, den wir selbst bewohnen.

Beobachte das Leben, den Lebensraum da. Die Pflanzen, die Tiere, den Übergang Land zu Wasser und wer sich da so aufhält. Finde verschiedene Tierchen im und am Wasser.