Die Natur nach Hause bringen

Finde draussen etwas Schönes, mit dem Du Deine Wohnung / Dein Haus dekorieren kannst (natürlich saisongerecht). Egal ob Blumen oder Pflanzen, Steine, Holz, Schneckenhäuschen… finde Dinge, die Dir ins Auge stechen, die Dir gefallen. Du brauchst kein Blumengesteck in Floristenqualität zu machen… auch ein paar Steine in einer Schale hübsch hingelegt sind schön anzuschauen. Dabei lernst Du auch etwas über Dich: Was spricht Dich besonders an? Eher Blumen, eher knorrige Wurzeln, eher Steine?

Der Lauf der Sonne

Beachte heute das Licht, wie es sich verändert. An Orten wo Du Dich immer aufhältst, z. B Deine Wohnung oder Dein Büro / Arbeitsraum weisst Du schon, wie das Licht am Morgen ist und wie es am Abend ist. Aber oft ist man sich dessen nicht so genau bewusst. Also schau mal ganz bewusst, wie es am Morgen, Mittag und Abend aussieht. Auch die Veränderung der Farbe des Lichts ist spannend. Um den Sonnenaufgang und -Untergang herum ist es ganz warm – tagsüber viel kühler und blauer. Je nach Wolken kriegt man auch rosa Licht, nicht orangefarbenes beim Sonnenaufgang. Beachte also das Licht, woher es kommt, wie es einfällt und welche Farbe es mitbringt.  

Befasse Dich mit dem Jahreskreis

Mach Dir bewusst, welche Jahreszeit wir haben. Klar, Du weisst welche Jahreszeit wir haben. Aber wie genau erkennst Du das?  Zum Beispiel an der Vegetation, am Sonnenstand, der Wärme usw… wie die Leute und Tiere sich benehmen… wir sagen ja auch „man spürt den Frühling“, die Vögel zwitschern, die Pferde benehmen sich super lebendig und ähnliches.

Lenk Deine Aufmerksamkeit auf die Lebensphasen.

Babys, Teenager, Erwachsene, Eltern, Grosseltern – versuch Dich in sie zu versetzen, was für sie wichtig ist, wo sie stehen, was sie interessiert und was nicht.

Jede Lebensphase hat so ihre Themen…. und spannend ist es, wenn man sich mal Tiere anschaut und sie mit Menschen vergleicht. Meine alte Katze z. B erinnert mich irgendwie an meine Grossmutter. Sie geht raus, legt sich in die Sonne und beobachtet ein wenig die Umwelt. Meine Grosi hat das genauso gemacht. Im Winter auf einem Sessel am Fenster, im Sommer auf einer Bank neben der Eingangstür. Grosi hat Energie gespart und wusste doch immer, was läuft!

Kinder müssen sich bewegen, springen, rennen, ihren Körper entdecken und Bewegungen trainieren. Das gilt für jede Art Lebewesen.

Sich mal zu überlegen, was für wen wichtig ist, wann im Leben, ist sehr nützlich und fördert das Verständnis.

Befasse Dich mit dem Tod

Das ist nicht gerade unser beliebtestes Thema, aber wie man so schön sagt, der Tod gehört zum Leben. Also befasse Dich mit dem Thema. Geh auf einen Friedhof, arrangiere gefallene Blätter zu einem Bild… schreib Dein Testament oder Deinen Lebenslauf. Mach Fotos, mit denen Du Trauerkärtchen drucken lassen könntest. Wie auch immer Du das Thema angehst, befasse Dich damit.

Dankbarkeit

Was schätzt Du am Leben besonders? Was ist Dir wichtig? Was funktioniert gut, und Du freust Dich darüber? Und wie kannst Du das zeigen? Finde Dinge, die repräsentieren, wofür Du dankbar bist. Sei es ein Bild oder auch mehrere Bilder, ein Objekt, ein Buch, ein Musikstück.

Beispiel:

  • Ich bin dankbar für die viele Unterhaltung und Liebe, die meine Tiere mir schenken.
  • Ich bin dankbar für mein Haus, das mir ein wundervolles Heim ist.
  • Ich bin dankbar dafür, dass ich ständig lernen und mich weiter entwickeln darf.

Selfie

Mach ein Selfie von Dir in der Natur, aber so, dass Du das Gefühl hast, es wird Dir gerecht.